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16.11.2007

Thermaltake CPU-Kühler Review



Einleitung


Die Kühler aus dem Hause Thermaltake erfreuen sich großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn Thermaltake bietet nicht nur erstklassige Kühler, sondern auch hervorragende Gehäuse an. Dabei werden nicht nur aktive, sondern auch passive Kühler angeboten. Drei dieser Kühler werden wir heute in einem Test unter die Lupe nehmen. Dabei handelt es ich bei einem dieser drei um einen Passivkühler. Da unser Athlon 64 5000+ eine zu große Abwärme produziert und so nicht passiv gekühlt werden kann, werden wir bei allen Passivkühler einen Yate Loon D12SL-12 120mm Lüfter montieren. Diesen Lüfter werden wir zukünftig bei allen Passivkühlern einsetzen um einen genauen Vergleich anstellen zu können.


Für den Test stehen uns die folgenden Kühler zur Verfügung:
- Thermaltake TR2-R1
- Thermaltake Sonic Tower V2
- Thermaltake Big Typ 120


Thermaltake TR2-R1   Thermaltake Sonic Tower V2   Thermaltake Big Typ 120



Testverfahren


Jeder Kühler wird je eine Stunde bei 5V Load, 7V Load, 12V Idle und 12V Load getestet. Die dabei entstehenden Temperaturen werden mit unserem digitalen 4-Kanal-Thermometer Voltcraft 304/K204 ermittelt. Dazu haben wir den Sensor (Kanal 1) des 304/K204 seitlichen an der CPU befestigt, so dass dieser direkten Kontakt mit dem Heatspreader der CPU hat, aber den Kühler nicht behindert.
Passivkühler werden für die oben genannten Tests zusätzlich mit einem Yate Loon D12SL-12 120mm Lüfter versehen, da bei unsere CPU eine passive Kühlung aufgrund der enormen Wärme leider nicht möglich ist.
Als Wärmeleitpaste wird nur Zalman's ZM-STG1 verwendet. Kühler, die bereits von Haus aus eine Wärmeleitpaste aufgetragen haben, werden entsprechend bearbeitet. Die Wärmeleitpaste wird entfernt und der Kühlerboden gesäubert.

Um den Lautstärke zu ermitteln, die die Lüfter der Kühler erzeugen, haben wir das Voltcraft SL-200 herangezogen. Das digital Schallpegelmessgerät hat einen Messbereich von 30 - 130 dB und entspricht EN 60651 Class 2 und EN 61672. Dabei wären 30 dB etwa mit Flüstern gleichzusetzen. Gemessen wird bei einem Abstand von 10cm direkt hinter dem Lüfter, da der Luftstrom sonst die Messwerte verfälschen würde.

Wir möchten hier noch mal darauf hinweisen, dass alle gemessenen Werte stark von diversen Faktoren abhängig sind und so bei jedem variieren können. Da unsere Hardware aber immer die Selbe bleibt, ist es möglich einen sehr guten Vergleich anzustellen um den besten Kühler zu ermitteln. Da die Tests sehr zeitintensiv sind, mussten wir sie auf mehrer Tage verteilen. Damit aber der erste Kühler keinen Vorteil hat, da das System am Anfang noch kalt ist, musste unser Testsystem bei jedem Erststart eine 2-Stunden Hitze-Kur durch 3DMark06 über sich ergehen lassen, gefolgt von einer fünfminütigen Pause. So ist sichergestellt, dass bei allen Kühlern die selbe Voraussetzung gegeben ist.

Testrechner:
- AMD Athlon64 X2 3800+ , 2000MHz, Sockel AM2, Windsor, 2x512 kByte
- Asus M2N-E, nForce 570 Ultra
- GeIL 2x512 GB DDR2-800 Kit, GX21GB6400UDC, CL4 4-4-12
- Asus EN7900GT/2DHT/256M
- Samsung SpinPoint S HD161HJ, 160GB, Sata2, 7200 U/h
- Netzteil Fortron Fanless 400W

Als Case benutzen wir unsere Teststation, also ein offenes Gehäuse!
Die CPU ist die einzige Komponente, die einen Lüfter besitzt. Ansonsten sind keine weiteren Lüfter im System! Bei der Geräuscheermittlung von anderen Kühlern wird der CPU-Lüfter natürlich entfern, damit die Richtigkeit der ermittelten Werte gewährleistet werden kann.





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